Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Promotions-Projektstelle) in der Nachwuchsgruppe EcoPBS
Über uns:
Der Forschungsschwerpunkt der BMFTR-geförderten Nachwuchsgruppe EcoPBS liegt auf der Entwicklung von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Hierzu entwickeln wir einen integrierten Gesamtprozess, mit dem vollständig biobasiertes Polybutylensuccinat kosten- und energieeffizient aus organischen Reststoffen hergestellt werden soll. Das Projekt umfasst drei zentrale Teilbereiche: die fermentative Herstellung von Aceton, n-Butanol, Ethanol und Bernsteinsäure, die katalytische Umwandlung von n-Butanol zu 1,3-Butadien und dessen Weiterverarbeitung zu 1,4-Butandiol sowie die Synthese und Charakterisierung des biobasierten Polyesters. Damit forschen wir an der Schnittstelle von Biotechnologie, Chemie und Verfahrenstechnik und bieten ein hochgradig interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeitsumfeld.
Ihre Aufgaben:
- Eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Promotionsprojekts im Bereich der heterogenen Katalyse mit Schwerpunkt auf industriell relevanten C4-Bausteinen
- Synthese und Charakterisierung geeigneter Katalysatoren sowie deren experimentelle Erprobung
- Planung, Aufbau, Betrieb und Wartung von Laboranlagen zur heterogenen Katalyse
- Auswertung, Dokumentation und Präsentation der Forschungsergebnisse
- Publikation der Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
- Aktive Teilnahme an nationalen und internationalen wissenschaftlichen Konferenzen
- Enge Zusammenarbeit mit den weiteren Teilprojekten der Nachwuchsgruppe sowie mit externen Kooperationspartnern
Ihr Profil:
Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen
- Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master oder Diplom) in Chemie, Verfahrenstechnik oder einem fachlich verwandten Studiengang mit mindestens der Note „gut“
- Sehr gute theoretische und praktische Kenntnisse in Technischer Chemie und heterogener Katalyse, einschließlich der Synthese und Charakterisierung heterogener Katalysatoren
- Sehr gute Kenntnisse in der Gaschromatographie und der Auswertung chromatographischer Analysen
- Erfahrungen im Aufbau und Umbau von Laboranlagen zur heterogenen Katalyse
- Bereitschaft zur intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Nachwuchsgruppe und mit externen Kooperationspartnern
- Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Erwünscht sind / Von Vorteil sind
- Erfahrungen in der Konzeption und Entwicklung von Laboranlagen zur heterogenen Katalyse
- Praktische Erfahrungen im Umgang mit Klemmringverschraubungen
- Vertiefte Kenntnisse zur Thermodynamik
- Erfahrungen in der Prozesssimulation mit CHEMCAD
- Programmierkenntnisse in Visual Basic for Applications
- Grundkenntnisse in Elektrotechnik
- Grundkenntnisse in Betriebswirtschaftslehre
- Kenntnisse im Bereich Fermentation und Rektifikation
- Praktische Erfahrungen in der Synthesechemie, einschließlich säulenchromatographischer Aufreinigung und gängiger analytischer Methoden
- Fähigkeit zum fach- und disziplinübergreifenden Arbeiten sowie eine ausgeprägte Team- und Diskursfähigkeit
- Freude an interdisziplinärer Forschung
- Sehr gute kommunikative Fähigkeiten
Wir bieten:
- Sichere Vergütung nach Tarifvertrag (TV-L) inkl. Jahressonderzahlung; betriebliche Altersvorsorge (VBL) und vermögenswirksame Leistungen
- 30 Tage Urlaub, 24.12. und 31.12. arbeitsfrei
- gleitende Arbeitszeit und die Möglichkeit, anteilig im Home-Office zu arbeiten
- Angebote des Familienservice, z.b. Kinderferienbetreuung
- Ein vielfältiges kostenloses Weiterbildungsangebot, Leistungen der betrieblichen
- Gesundheitsförderung sowie weitere Service-, Beratungs- und Sportangebote
- Einen modernen Arbeitsplatz in verkehrsgünstiger Lage mit kostenlosen Parkplätzen und guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
- Eine gute Infrastruktur mit Mensa, Cafeterien und Bibliothek sowie Geschäften und Restaurants in der Nachbarschaft
Unser Anspruch:
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen:
Es besteht die Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion).
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